Aktuelles 2016
25.09.2016
Ein neues Zuhause für die Feuerwehr
Am Samstag wurde der Neubau in Winkerling seiner Bestimmung übergeben. Die Baukosten betrugen etwa 1,3 Millionen Euro.

Maxhütte-Haidhof. Die Freiwillige Feuerwehr Maxhütte-Winkerling hat endlich ein neues Gerätehaus. Gut 15 Jahre hat es gedauert seit Beginn der Planungen. Am Samstagnachmittag wurde der Neubau offiziell seiner Bestimmung übergeben und im Beisein zahlreicher Ehrengäste von den Pfarrern Peter Häusler aus Maxhütte-Haidhof, Hans-Peter Greimel aus Leonberg sowie dem evangelischen Geistlichen Philip-Alexander Theiß gesegnet. Mit dem Umzug von der Bergmannstraße in die Industriestraße hatte die FF bereits im Juli begonnen. Dort haben die Aktiven jetzt auf einer Fläche von fast 3500 Quadratmetern nicht nur ein modernes und geräumiges Zuhause. Eine riesige Außenfläche bietet zudem auch ausgezeichnete Möglichkeiten für praktische Übungen. „Wir sind begeistert“, sagte der erste Kommandant Werner Hirsch bei der Einweihungsfeier. „Heute ist ein großer Feiertag für unsere Wehr.“ Ganz ohne Wehmut sei der Umzug allerdings nicht vonstatten gegangen. Das alte Gerätehaus habe schließlich in 62 Jahren sehr viel gesehen und erlebt. „Da warn mer halt dahoam“, betonte Hirsch. Aber es habe einfach nicht mehr die technischen Voraussetzungen und Vorgaben erfüllt. Der Kommandant sieht den Neubau als eine „ziemlich solide Basis für unsere Arbeit, für unser Ehrenamt“. Die Baukosten in Höhe von etwa 1,3 Millionen Euro betrachtet er als zusätzliche Motivation, „es allen zu zeigen, dass wir das wert sind“. Sein Dank galt der Stadt und allen, die beim Bau des neuen Gerätehauses mitgeholfen haben. „Trotz finanzieller Zwänge sind wir in gemeinsamen Schritten zu einem guten Ergebnis gekommen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank. „Zum Großteil haben wir verwirklichen können, was die Feuerwehr braucht, und zum Teil auch, was sie sich wünscht.“ „A guats Ding braucht sei Zeit“ war der Kommentar von Kreisbrandrat Robert Heinfling, der das neue Gerätehaus als eine „gelungene Angelegenheit“ bezeichnete. Der evangelische Pfarrer Theiß hob im Rahmen der Segnung die große Faszination hervor, die Feuerwehrautos auf kleine und große Jungs (und auch Mädchen) ausübten. Auch Gott finde die Feuerwehr toll, so der Geistliche. Aber nicht weil er Feuerwehrautos möge, sondern weil sie dem Leben diene. „Gott ist ein Freund des Lebens und wir alle sind seine Mannschaft und seine Kameraden für die Erhaltung des Lebens.“ Er investiere nicht in Feuerwehrautos oder in ein Martinshorn, sondern gebe seinen Segen – und der sei gratis. Das alte Gerätehaus war in den Jahren 1954/55 erbaut worden. „Seitdem wurde hier nicht mehr viel verändert“, so der Kommandant Werner Hirsch. Für die Anforderungen einer modernen Feuerwehr sind die Gegebenheiten in der Bergmannstraße nicht mehr zeitgemäß. Darüber waren sich Stadt und Feuerwehr schnell einig. Eine Sanierung kam mangels Wirtschaftlichkeit nicht in Frage. Im Jahr 2000 ist deshalb durch den Stadtrat der Grundsatzbeschluss gefasst worden, ein neues Gerätehaus zu bauen. Die Entscheidungsfindung über einen möglichen Standort hat dann jedoch sehr lange gedauert. Im Jahr 2007 schlug schließlich die Stadt das Grundstück in der Industriestraße als Standort für einen geplanten Neubau vor. „Lange Zeit war diese Örtlichkeit umstritten“, so die Bürgermeisterin. Aber sie sei überzeugt, es sei eine gute Entscheidung gewesen. Nach der gemeinsamen Erörterung verschiedener Bauvarianten durch Feuerwehr, Fachbehörden und die Kreisfeuerwehrführungsspitze in den Folgejahren befasste sich schließlich der Stadtrat mit dem daraus resultierenden Ergebnis. Nach zahlreichen Besprechungen und Fachstellengesprächen genehmigte der Stadtrat im Januar 2014 den Planentwurf für einen Neubau. Nach der Baugenehmigung des Landratsamtes, der Zustimmung der Fachstellen und der Genehmigung durch die Regierung der Oberpfalz wurde im Mai 2015 schließlich mit den Ausschreibungen begonnen. Im Juli 2015 erfolgte der Spatenstich. Ihr neues Zuhause in der Industriestraße bietet für die Aktiven der FF Maxhütte-Winkerling viele Vorzüge. Die komplette Ausstattung kann jetzt ebenerdig gelagert werden. Das Gebäude ist mit einer Alarmfallsteuerung ausgestattet, die bei Alarmauslösung aktiviert wird (automatische Steuerung der Türöffnung und der Beleuchtung im Außen- und Innenbereich des Gerätehauses). Die riesige Außenfläche bietet zudem ausreichend Parkmöglichkeiten im Einsatzfall. Durch diese Vorzüge und die zentrale Lage des Feuerwehrhauses werden im Einsatzfall wichtige Minuten gewonnen, wie der Kommandant anmerkte. Ein geräumiger Aufenthalts- und Besprechungsraum bietet auch beste Voraussetzungen für theoretische Fortbildungen vor Ort. Eine Schlauchpflegemaschine in der Werkstatt des Gerätehauses bewirkt eine enorme Zeiteinsparung und Erleichterung bei der Instandhaltung und Pflege dieser Arbeitsgeräte.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung

31.10.2016
Leistungsabzeichen abgelegt
Zwei Gruppen der FF Maxhütte-Winkerling legten das Leistungsabzeichen „Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab. Simuliert wurde hierbei ein Innenangriff unter Atemschutz. Vor der eigentlichen Abnahme mussten die Teilnehmer Zusatzaufgaben erfüllen, wie das Anlegen verschiedener Knoten und Stiche, Gefahrgutsymbole erkennen oder Erste Hilfe Maßnahmen erläutern. Unter den strengen Augen der Prüfer Josef Ertl (FF Fronberg), Klaus Brandl(FF Schwandorf) und Christoph Spörl(FF Maxhütte-Winkerling) legten die 13 Prüflinge eine Mustergültige Prüfung ab. Wichtig sei die stetige Abfrage der „alltäglichen Handgriffe“, mit dem Ablegen der Leistungsprüfung stehen diese immer wieder im Fokus so Kommandant Werner Hirsch. Als Gruppenführer war Michael Sorgenfrei für die Ausbildung verantwortlich.

Folgende Stufen wurden abgelegt:

Stufe 1 Andreas Sebast, Nicolas Schiedermeier, Patrick Nothaas
Stufe 2 Lukas Hermann, Kathrin Dobadka, Alexander Salbeck,
             Linda Weber,Tobias Sebast
Stufe 3 Max Weigl, Johannes Schindler
Stufe 4 Dominik Barth
Stufe 5 Gerhard Pisch
Stufe 6 Michael Sorgenfrei